Kameradschaft ERH D-BL im DBwV e. V.

Besuchstage bei der Berufsfeuerwehr Wuppertal

Wuppertal. Besuche bei der Berufsfeuerwehr hat  die Kameradschaft schon des Öfteren gemacht. Nach der Landeshauptstadt war diesmal die Provinz am Zuge, am Löschzuge sozusagen. Aufgrund des großen Interesses musste Organisator Johann Schacherl dazu allerdings zwei Gruppen bilden, die dann am 29.3. und 5.4. vor Ort waren. Hier wurden sie von einer der wenigen Frauen bei der Wuppertal Feuerwehr betreut. Michelle Marks war seinerzeit vor 26 Jahren eine der ersten Frauen, die das Löschen und Retten zu ihrem Beruf gemacht hat.

Zusammen mit ihrem Kollegen Daniel Gohlke führte sie durch die verschiedenen Stationen der Ausbildung und des Einsatzes einer Berufsfeuerwehr. Dazu zählt neben der Ausrüstung eines Einsatzfahrzeuges, der Schlauchwaschanlage, dem Trockenturm und einem Übungsraum für Fortbewegung unter „engen“ Einsatzbedingungen vor allem auch die Einsatzzentrale.

Besonderheit der Wuppertaler Leitzentrale ist, dass sie mit der Nachbarstadt Solingen gemeinsam betrieben wird. Das ist im Bundesgebiet bislang einmalig, spart aber insgesamt etwa 600.000 € pro Jahr.

Nach anfänglichen Startproblemen der gemeinsamen Leitzentrale etwa bei doppelten Straßennamen blicken besonders die Kollegen nun aber hoffnungsfroh in die Zukunft: Am Wochenende erhält die Leitzentrale eine neue Technik, die vielfache Verbesserungen im Bereich der Funktechnik und eine bessere Kommunikation mit der Polizei bringt. Die neue Software erlaubt auch den sog. eCall, den europaweiten Notruf  aus Kraftfahrzeugen. – as –

 
Letzte Bearbeitung erfolgte am 19/05/2018 um 21:02.

 

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